Lebenslanges Lernen: Online-Kurse der Seniorenuniversität (VHSBB) zur Förderung geistiger Vitalität und digitaler Kompetenz - Bildung kennt kein Verfallsdatum

Lebenslanges Lernen: Online-Kurse der Seniorenuniversität (VHSBB) zur Förderung geistiger Vitalität und digitaler Kompetenz - Bildung kennt kein Verfallsdatum

In einer Welt rascher technologischer und gesellschaftlicher Veränderungen ist Bildung nicht mehr an das Lebensalter gebunden. Die Seniorenuniversität, insbesondere die digitalen Angebote des Volkshochschulverbands Basel (VHSBB), schafft eine Brücke zwischen akademischer Stringenz und der Flexibilität des digitalen Zeitalters.

1. Was ist eine Seniorenuniversität im digitalen Raum?

Die Seniorenuniversität ermöglicht älteren Menschen den Zugang zu wissenschaftlich fundierten Inhalten. In Zusammenarbeit mit dem Volkshochschulverband Basel (VHSBB) entsteht ein Lehrformat, das die räumlichen Grenzen traditioneller Hörsäle überwindet.

Leitgedanke

Anerkannte Dozierende und Professorinnen und Professoren halten Vorträge zu aktuellen Forschungsergebnissen, Geschichte, Naturwissenschaften oder Kunst.

Technische Vorzüge

Dank Live-Übertragungen und einer Mediathek können ältere Lernende ortsunabhängig teilnehmen – sei es vom Sofa zu Hause in Basel, aus einer Ferienwohnung oder bei eingeschränkter Mobilität.

2. Vorteile: Warum Lernen ab 60 sinnvoll ist

Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass das Gehirn auch im höheren Alter neue neuronale Verbindungen bilden kann, sofern es geistig gefordert wird. Das Online-Format der VHSBB bietet hier besondere Stärken:

Kognitive Förderung

Ansprechende Vorträge wirken wie ein gezieltes Training für den Geist und tragen präventiv zur Erhaltung geistiger Leistungsfähigkeit bei.

Bequemlichkeit und Zugänglichkeit

Ohne Anfahrtswege, Parkplatzsuche oder Treppensteigen gelangt Bildung direkt ins Wohnzimmer – auch für Personen mit eingeschränkter Mobilität barrierearm nutzbar.

Stärkung der Alltagskompetenz

Die Nutzung digitaler Lernplattformen fördert nebenbei digitale Fertigkeiten wie Online-Banking oder Videokommunikation und stärkt die Selbstständigkeit im Alltag.

Soziale Vernetzung

Trotz räumlicher Distanz entsteht durch Live-Chats und Foren ein Gemeinschaftsgefühl mit Gleichgesinnten.

3. Altersgruppen: Welches Format passt?

AltersgruppeSchwerpunktEmpfehlung
Jüngere Seniorinnen und Senioren (ca. 60–75 Jahre)WissenserweiterungGeistige Bereicherung als Ausgleich im neu gewonnenen Ruhestand
Ältere Lernende (ca. 75–85 Jahre)Struktur und TeilhabeFeste Termine im Kalender schaffen psychische Regelmäßigkeit bei geringem körperlichem Aufwand
Hochbetagte (85 Jahre und älter)Inspiration und KomfortIndividuelles Erkunden von Medieninhalten im eigenen Tempo zur geistigen Anregung

4. Kursangebot: Welche Themen werden behandelt?

Das Programm der VHSBB deckt ein breites Spektrum wissenschaftlicher und kultureller Bereiche ab:

Naturwissenschaften und Medizin

Aktuelle Forschung zu Biodiversität, Klimawandel sowie moderne Erkenntnisse der Geriatrie und Genetik.

Geistes- und Sozialwissenschaften

Analysen globaler Politik, Einblicke in die Schweizer Bundesverfassung sowie philosophische Fragen zu Ethik und Gesellschaft.

Kultur und Geschichte

Zeitreisen durch die Kunstgeschichte (z. B. Renaissance), archäologische Entdeckungen im Raum Basel oder literarische Epochenanalysen.

5. Digitale Teilnahme ohne Hürden

Viele ältere Menschen begegnen digitalen Angeboten anfänglich zurückhaltend. Der Volkshochschulverband Basel (VHSBB) gestaltet den Zugang bewusst einfach: Meist genügt ein Klick auf einen Link in der E-Mail. Ziel ist nicht die Ausbildung zur IT-Fachkraft, sondern die Nutzung digitaler Werkzeuge zur Erweiterung des Bildungshorizonts.

Wussten Sie schon?
Regelmäßiges Lernen im Alter kann Einsamkeit vorbeugen, die kognitive Reserve stärken und das Gehirn widerstandsfähiger gegenüber degenerativen Prozessen machen.

Fazit

Die digitale Seniorenuniversität der VHSBB beweist: Der Campus der Zukunft hat keine Mauern. Sie verbindet akademische Tiefe mit moderner Lernflexibilität. Die Welt mit den Augen eines Studierenden neu zu entdecken, ist zu keinem Zeitpunkt zu spät.

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